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Da ich verschiedene Systeme verwende, möchte ich darauf hinweisen, dass nicht alles, was auf dem x64-System funktioniert, auch auf dem ARM-System funktionieren muss – oder umgedreht! Es gibt z.B. auf dem Raspi’s keine Möglichkeit, die SystemRescueCD, das GPartet Live oder das CloneZilla zu installieren. Desweiteren gibt es teils enorme Unterschiede beim verwenden von Dockern. Einige Entwickler „pimpen“ ihre Docker mit Zusätzen, die benötigt werden, dafür aber nicht separat installiert werden müssen, andere stellen die Grundfunktion zur Verfügung. Somit sollte man sich vorher belesen, wenn man andere Docker verwendet, als in meinen Beispielen aufgeführt.

Für alle Neueinsteiger sei ans Herz gelegt, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie Ihr Euch das vorstellt, nicht aufgeben. „Learning by Doing“ und ruhig mal den Suchmaschinenbetreiber Eures Vertrauens aufsuchen 🙂

Und das Wichtigste! Das beste Raid ersetzt kein Backup! Egal, für welche Methode Ihr Euch entscheidet. Sichert regelmäßig Eure Daten und auch Euer System! Am besten getrennt voneinander. Anwendungsbeispiele gibt es mehr als genug, einige davon beschreibe ich detailliert.

Ganz schnell noch, warum ich bei Konfigurationsverzeichnissen manchmal das /var/lib – Verzeichnis und manchmal das /sharedfolders – Verzeichnis verwende. Viele Programme haben separat einen Config-Pfad, wo z.B Einstellungen, Hintergrundaktivitäten und diverse andere Sachen ablaufen. Und nicht immer ist es sinnvoll, dafür den /sharedfolders – Ordner zu nehmen, weil jedesmal bei Zugriff auf diesen Daten, mind. eine Festplatte hochfährt. Als Beispiele nenne ich die Dockeranwendungen Heimdall, Calibre-Web, Emby, Nextcloud, Glances und RPI-Monitor. Bei diesen Configs wäre es schlicht Verschwendung, erst eine oder mehrere Festplatte(n) aus dem Schlafmodus zu wecken, nur weil man sich z.B. in der Emby-Mediathek 10 Minuten die Filmeübersicht anschaut, bevor man sich entscheidet, welchen Film man schaut . Die Systemplatte ist sowieso immer aktiv und bietet somit schnellstmöglichen Zugriff. Und das /var/lib-Verzeichnis wurde dafür konzipiert. Natürlich solltet ihr abwägen, ob ihr genügend freien Speicherplatz auf der Systemplatte habt und darauf achten, auch diese angelegten Config-Verzeichnisse in regelmäßigen Abständen zu sichern. Hierfür bietet sich Duplicati an oder man sichert regelmäßig mit CloneZilla die gesamte Systemplatte oder man sichert mit der Erweierung „openmediavault-backup“ und wählt dann dort z.B. rsync oder fsarchiver als Backupmöglichkeit. Bei rsync habt ihr die Möglichkeit, die Config-Verzeichnisse bei Zerstörung einfach wieder zurück zu kopieren. Und das schöne daran, sie abreiten inkrementell.

Zur erweiterten Erklärung – ich benutze das Union Dateisystem, wo die Datenplatten automatisch mit dem meist freien Speicherplatz beschrieben werden. Da könnte es unter Umständen möglich sein, dass bei Zugriff auf den Configs gleich mal mehrere Platten hochdrehen. Somit wirke ich dem entgegen.

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