x64 Ersteinrichtung

Zuerst Debian-Stretch-Netinstall-Iso herunter laden. Dann dieses mit „Rufus“ auf einen Stick installieren. Mit diesem Stick installiert Ihr dann Euer Debian-System auf Eurem Server. Der erste Stolperstein ist die Auswahl des Partitionierungsschemas. Ich wähle hier immer den Anfängermodus. Bei der Auswahl der zu installierenden Programme wählt Ihr mit der Leertaste nur die Option ssh-Server. Den Rest könnt Ihr abwählen. Optional: Fortgeschrittene Anwender können auch die Platte bei der Installation partitionieren. Somit hättet ihr nachher im OMV 4 eine zusätzliche Partition auf der SSD um z.B. die Config-Files ausgewählter Anwendungen dort auf einem Freigabepfad abzulegen. Somit spart ihr euch das /var/lib -Verzeichnis und könnt die Daten auch im „rsync“ oder „rsnapshot“ aufnehmen. Unbedingt im OMV-Dateisysteme die Partition aushängen (nicht löschen!), bestätigen und wieder einhängen und bestätigen. Erst dann wird diese bei der Freigegebenen Ordnererstellung angezeigt. Scheint wohl ein Bug zu sein. Achtung! Das mit der Partitionierung solltet ihr vergessen. Bei 1 von ca. 5 Serverstarts erkennt das System die 2. Partition der SSD nicht. Nach Neustart geht zwar alles wieder, aber es nervt… 

Nach der Installation von Debian Stretch am Server mit Root anmelden, dann

nano /etc/ssh/sshd_config

Diese Zeile suchen:

#PermitRootLogin prohibit-password

Ändern in:

PermitRootLogin yes

Dann

Strg+o

Enter

STRG-x

reboot

Jetzt die IP-Adresse des Servers herausfinden und dann per SSH (Putty oder Kitty) rein und Root Login

nano /etc/apt/sources.list.d/openmediavault.list

folgendes einfügen

deb http://packages.openmediavault.org/public arrakis main

und Strg-X, J, Enter

apt-get update

Jetzt OMV mit folgenden Befehlen installieren

apt-get install openmediavault-keyring
apt-get update
apt-get install openmediavault
omv-initsystem
reboot

Folgende Schritte (innerhalb der gestrichelten Linien) werden bei Euch höchstwahrscheinlich nicht benötigt. An meinem J5005 gab es nach der Installation von OMV4 Probleme mit dem Netzwerk-Treiber. Ich musste folgende Sachen ausführen. !!! Wird nicht mehr benötigt! Kernelupdate regelt im nachhinein! 

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sed -i.bak 's/stretch[^ ]* main$/& contrib non-free/g' /etc/apt/sources.list
apt-get update
apt install firmware-misc-nonfree firmware-netxen firmware-realtek
update-initramfs -u
apt-get install firmware-linux-nonfree
apt-get update
reboot

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Jetzt die OMV-Extras installieren (z.B. mittels SSH)

sudo apt-get install dirmngr
wget http://omv-extras.org/openmediavault-omvextrasorg_latest_all4.deb
sudo dpkg -i openmediavault-omvextrasorg_latest_all4.deb
sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade
sudo apt-get dist-upgrade
reboot

OMV wurde installiert und kann verwendet werden.

Nach dem Neustart direkt am Server mit root anmelden und folgendes eingeben

omv-firstaid

und eine feste IP-Adresse vergeben. (Funkionierte bei mir erst nach dem Kernelupdate auf 4.19)

reboot

Fertig

Login über Browser:   admin   openmediavault

Fertig

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